Betriebsbedingte Kündigung einer Führungskraft wegen Wegfalls des Arbeitsplatzes

Rechtsanwalt in Hamburg Niendorf

Das Landesarbeitsgericht Köln hat in seinem Urteil vom 13.10.2017, Az. 4 Sa 109/17n entschieden, dass die betriebsbedingte Kündigung einer Führungskraft wegen Wegfalls des Arbeitsplatzes nur wirksam ist, wenn der Arbeitgeber darlegen kann, wer die mit der Stelle in Verbindung stehenden Aufgaben erledigen soll und wie derjenige/diejenige die hinzukommenden Aufgaben erledigen soll. Außerdem muss der Arbeitgeber vor dem Arbeitsgericht erläutern, weshalb er die Stelle streicht. Ein solch komplexer Vortrag gelingt Arbeitgebern oftmals nicht. Dies führt dazu, dass die Kündigung schlussendlich unwirksam ist. Für Arbeitnehmer lohnt es sich deshalb oftmals eine Kündigungsschutzklage gegen eine solche betriebsbedingte Kündigung einzulegen. Gerade in den Fällen, in welchen das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet, genießen Arbeitnehmer einen besonderen Schutz vor einer Kündigung.

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