Neue Aufgabenbereiche nach einer Änderungskündigung müssen konkret beschrieben sein.

Ein Arbeitgeber kann durch eine Änderungskündigung einen Arbeitsvertrag zu kündigen und sogleich dem Arbeitnehmer eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unter geänderten Konditionen anbieten.  Der Arbeitnehmer muss dies nicht akzeptieren und kann sich wehren.

Liegt einem Ar­beit­neh­mer eine Änderungskündigung vor, muss er sich oft rasch ent­schei­den, ob er das Än­de­rungs­an­ge­bot direkt an­neh­men möchte oder aber lediglich eine Annahme un­ter dem Vor­be­halt ei­ner ge­richt­li­chen Über­prü­fung erklären möchte oder ob das Än­de­rungs­an­ge­bot überhaupt keine Grund­la­ge für ei­ne wei­te­re Zu­sam­men­ar­beit ist. Oftmals fällt diese Entscheidung gerade deswegen schwer, weil das Änderungsangebot in Bezug auf den geänderten Tätigkeitsbereich sehr unkonkret formuliert ist.

 

Diese Schwierigkeit hat das Bundesarbeitsgericht nun erkannt und entsprechende Voraussetzungen dargelegt.

Nach der nunmehr aktuellen Entscheidung des BAG vom 26.01.2017, Az. 2 AZR 68/16, müssen gerade die geänderten Aufgabenbereiche in dem neuen Vertragsangebot sehr konkret beschrieben werden.

 

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